Kath. Grundschule St. Jakobus Ennigerloh
 
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Umsetzung der päd. Leitidee im Alltag



Die Umsetzung der pädagogischen Leitidee "Geborgenheit in der Schule"  findet besonders in folgenden Bereichen ihren Ausdruck:

    1. Klassenlehrerprinzip

    2. Regeln

    3. Veranstaltungen

    4. Raumgestaltung

    5. Individuelle Zuwendung

    6. Verhaltenstraining


zu 1. Klassenlehrerprinzip

Um den Kindern und der Lehrperson genügend Zeit für den Aufbau und die Pflege einer stabilen Beziehung zu geben, führt jede Klassenlehrerin nach Möglichkeit ihre Klasse vom ersten bis zum vierten Schuljahr. Durch den Einsatz von Fachlehrerinnen in einzelnen Fächern lernen die Kinder auch, sich auf verschiedene Lehrpersonen einzustellen.


zu 2. Regeln

Für unsere Schule besteht eine Schulordnung, die von allen eingehalten werden muss. Im Laufe der Grundschulzeit wird mit den Kindern eine Klassenordnung erarbeitet, die immer wieder ergänzt und überarbeitet werden kann, falls sich die Notwendigkeit dazu ergibt. Es wird konsequent darauf geachtet, dass die verabredeten Regeln von allen Beteiligten eingehalten werden.





Ein Baustein des Schulprogramms der Grundschule St. Jakobus:

Geborgenheit in der Schule


Geborgenheit in der Schule – warum?

Es mehren sich die Fälle der Kinder, die in die Schule kommen, ohne bisher einen verlässlichen Lebensbegleiter gehabt zu haben. So konnten ihre seelischen Grundbedürfnisse nichtbefriedigt werden. Die Aktion Sorgenkind hat die seelischen Grundbedürfnisse eines Kindes sinngemäß so zusammengefasst:

„Kinderseelen sind zerbrechlich
1. Kinder brauchen emotionale Sicherheit. D.h., sie wollen sich der Liebe und Zuwendung ihrer Eltern und der ihnen nahe stehenden Erwachsenen absolut sicher sein.
2. Kinder brauchen Erfolgserlebnisse. Dazu gehören eigene, immer neue Erfahrungen, um so die Welt kennen zu lernen, also Erfahrungen, die sie in ihrem Selbstwertgefühl bestärken.
3. Kinder brauchen Anerkennung und Betätigung. D.h., sie wollen als eigenständige und vollwertige Persönlichkeit wahrgenommen und behandelt werden.
4. Kinder brauchen Gesprächspartner, die Übersetzungsarbeit für die komplizierte Sprachwelt der Erwachsenen leisten.
5. Kinder brauchen Liebe – keine Hiebe – und anstelle von Überbehütung Zeit und Geduld.
6. Kinder benötigen Freiheit, Selbständigkeit und Grenzen, sie sind auf Fürsorge und einen Werte- und Orientierungsrahmen angewiesen. Die Reibung zwischen Kindern und Erwachsenen, die sich manchmal im Streit entlädt, ist nicht schädlich, wenn es immer Versöhnung und die Suche nach einem Ausweg gibt.“

Solange Erwachsene auf diese Grundbedürfnisse eingehen, bleiben Kinder normalerweise seelisch gesund. In der Schule haben wir es jedoch immer häufiger mit Kindern zu tun, die aufgrund eines Defizits in ihrer seelischen Bedürfnisbefriedigung Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
Peter Struck, der in Hamburg in einer Familienberatungsstelle vielfältige Erfahrungen und Einblicke mit verhaltensauffälligen Kindern und ihren Familien machen konnte, schreibt:
„Der beste Weg, um Kinder mit Schulschwierigkeiten oder außerschulischen Verhaltensproblemen zu verändern, ist...das Angebot einer bindungsbereiten, Geborgenheit und Freundschaft gebenden und kontinuierlich-zuverlässigen und hilfsbereiten Bezugsperson, die auch hohe Forderungen stellt und deutliche Grenzen für akzeptables Verhalten setzt.“
In diesem Sinne versuchen wir durch vielfältige Anstrengungen den Kindern an unserer Schule Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Hierbei sind uns folgnede Bereiche wichtig.

1. Klassenlehrerprinzip
2. Regeln
3. Veranstaltungen
4. Raumgestaltung
5. Individuelle Zuwendung
6. Verhaltenstraining

1. Klassenlehrerprinzip
Um den Kindern und der Lehrperson genügend Zeit für den Aufbau und die Pflege einer stabilen Beziehung zu geben, führt jeder Klassenlehrer nach Möglichkeit seine Klasse vom ersten bis zum vierten Schuljahr. Durch den Einsatz von Fachlehrern in einzelnen Fächern lernen die Kinder auch, sich auf verschiedene Lehrpersonen einzustellen.

2. Regeln
Für unserer Schule besteht eine Schulordnung, die von allen eingehalten werden muss. Im Laufe der Grundschulzeit wird mit den Kindern eine Klassenordnung erarbeitet, die immer wieder ergänzt und überarbeitet werden kann, falls sich die Notwendigkeit ergibt. Auf die Einhaltung der Regeln wird im Klassenverband geachtet.

3 Veranstaltungen
- Einschulungsfeier mit Gottesdienst
- Morgengebet/Morgenkreis
- gemeinsames Frühstück
- Ausflüge und Wandertage
- Projekttage
- Spielstunden
- Schulfest
- Sportfest
- Feiern zu verschiedenen Anlässen (Karneval, Schuljahresabschluss, Geburtstag, Advent u.a. )

4. Raumgestaltung
a) Schulgebäude
Um das Schulgebäude und die Flure einladend und kindgerecht zu gestalten und zu erhalten,
- werden an Pinnwänden Kunstwerke der Kinder ausgestellt
- werden die Kinder zu rücksichtsvollem Verhalten auf den Fluren und Treppen angehalten,
- wird für Sauberkeit und Ordnung gesorgt.

b) Klassenräume
- Spielteppich  (bes. in den 1. u. 2. Klassen)
- Leseecke
- variable Sitzordnungen (kommunikationsfördernd)
- Pinnwände zur Ausstellung unterschiedlicher Exponate (Kunstwerke der Kinder, Darstellung aktueller Unterrichtsinhalte, Pläne für Klassenämter, Schautafeln u.v.m.)
- Wäscheleinen zum Aufhängen verschiedener Dinge
- Fensterbilder
- individuelle Ablagemöglichkeiten für die Kinder in Schubladen oder Kästen

5. Individuelle Zuwendung
a) Es besteht die Möglichkeit des offenen Schulanfangs, um Zeit für persönliche Gespräche zu schaffen.
b) Einzelne Kinder werden mit Aufgaben betraut: Kakaodienst, Tafeldienst, Blumendienst, Aufräumdienst, Klassentagebuch usw.)
c) Nach Möglichkeit werden die individuellen Fähigkeiten jedes Kindes in den Unterricht eingebunden (musikalisch, sprachlich, sportlich, künstlerisch, mathematisch...)

6. Verhaltenstraining
Im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten einer jeden Lehrperson und der Gegebenheiten im jeweiligen Klassenverband, kann mit einzelnen Schülern ein Verhaltenstraining durchgeführt werden:
a) bei Verhaltensauffälligkeiten wie
- Gewaltbereitschaft
- Unruhe/Hyperaktivität
- vorlautes Verhalten
- häufige Missachtung verabredeter Regeln

b) bei Konflikten
- Gesprächsdisziplin üben
- Einsicht fördern
- Lösungsvorschläge erarbeiten

c) für angemessenes Verhalten im Unterricht
- Umgang untereinander
- Umgang mit Materialien
- Umgangston dem Lehrer gegenüber
- Zeichen für Stille einüben
- Mitarbeit und Einsatz im Unterricht einfordern
- kooperatives Verhalten in Partner- und Gruppenarbeit
















Lit.:  - Peter Struck: Schul- und Erziehungsnot in Deutschland, Luchterhand 1992
        - Praxisheft: Grenzen erkennen – setzen – überwinden, Domino-Verlag


 
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