Kath. Grundschule St. Jakobus Ennigerloh
 
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Die Kunst AG an der Jakobusschule

1. Der Beitrag der Kunst AG zur Erziehung und Bildung in der Grundschule 

Schon vor der Einschulung haben Kinder vielfältige Sinneserfahrungen gemacht und haben ihr Vermögen entwickelt, sich der Sinne zu bedienen. Sie haben künstlerische Strategien erkundet, entdeckt und gehandhabt, ohne diese als solche bezeichnen zu können. Im Zuge einer ästhetischen Aneignung der Welt haben sie Gestaltungs-, Darstellungs- und Ausdrucksformen entwickelt, einzelne Verfahren und Techniken kennen gelernt und bereits mit unterschiedlichsten Materialien gearbeitet.
Grundanliegen des schulischen Kunstunterrichtes ist die Entwicklung des individuellen Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögens des Kindes.

So zielt auch die Kunst AG im Sinne einer ästhetischen Erziehung darauf, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern, indem sie Kopf, Herz und Hand herausfordert und miteinander in Beziehung bringt. Durch das Zusammenspiel von Produktion, Rezeption und Reflexion schafft die AG wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Position zu sich selbst, zu ihren Mitmenschen und zu ihrer Lebenswelt finden können.
Dabei werden Sachkompetenz, Methodenkompetenz und besonders soziale und personale Kompetenz in enger Verflechtung miteinander erweitert. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Erfahrungen im Umgang mit Gestalthaftem weiter.
Durch diese Auseinandersetzung trägt die Kunst AG zur kontinuierlichen Entwicklung und Ausdifferenzierung der Wahrnehmungsfähigkeit bei. Insbesondere bei gemeinsamen ästhetischen Lernprozessen erweitern die Kinder ihre Fähigkeit zur Urteilstoleranz und Perspektivenwechsel.
Die Kunst AG schafft Situationen und bietet Freiräume für individuelle ästhetische Erfahrungen, Erkenntnisse und Verhaltensmöglichkeiten. Dabei stärken die Schülerinnen und Schüler ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ohne Noten und Schulstress können auch in anderen Fächern leistungsschwä-chere Schüler hier über sich hinauswachsen und ihr Selbstvertrauen stärken. Hier können sich Kinder auch mit nicht-sprachlichen Gestaltungsmitteln ausdrücken und miteinander kommunizieren. Dadurch leistet die Kunst AG auch einen spezifischen Beitrag zum sozialen und interkulturellen Lernen.
 

2. An die Pinsel – fertig – los! Die Kunst AG startet ihre Mission

In der Kunst AG wird ein Zusammenspiel der Themenfelder Erfahrungsbereiche des Kindes, künstlerische Strategien, Material, Verfahren und Techniken sowie Künstle-rinnen/Künstler und Kunstwerke aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen realisiert.

Hauptsächliches Augenmerk der Kunst AG liegt z. Zt. auf der Gestaltung des Lebensraums „Schule“. Lernen in der Schule heißt, viele Stunden an einem gemeinsamen Ort zu verbringen.
Jeder Klassenraum ist liebevoll hergerichtet, so dass eine ansprechende Lernatmosphäre herrscht. Doch die Flure wurden oft nur stiefmütterlich behandelt. Viele weiße, leere Wände ließen, trotz bunter Jacken an den Garderoben und Blumen auf den Fensterbänken, die Flure gerade im Treppenhaus oder im Keller leer wirken.
An diesem Punkt setzte die Kunst AG an, denn hier herrschte Handlungsbedarf. Auch dieser Teil der Schule sollte zum Wohlfühlen einladen.

So startete die Kunstmission im Februar 2008. Nach und nach schmücken nun immer mehr Kunstwerke der Kinder die Wände. Mit kräftigfarbenen, leuchtenden Malereien und anderen Gestaltungen wirken die Flure nun einladend und freundlich.
Nicht nur die Kinder sind stolz auf ihre „buntere“ Schule, zu dem sie als Teil der Gemeinschaft gehören. Diese liebevollen Arbeiten sind für alle - Kinder, Lehrer, Eltern und andere Besucher auch ein Augenschmaus, den man sich immer wieder gerne ansieht und bei dessen Betrachtung man „die Seele baumeln lassen kann.“

 

3. Die Kunst AG stellt sich vor

Je nach Stundenkontingent ist es möglich, eine Kunst AG ins Leben zu rufen.
Die Arbeitsgemeinschaft wird von Frau Rewer angeboten. Aufgenommen werden Kinder, die schon im Kunstunterricht gezeigt haben, dass sie besondere Freude an künstlerischen Ausdrucksformen und bildnerischem Gestalten haben.
Je nach Projekt können hier bis zu 10 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 und 4 mit viel Spaß, freiwillig und ohne Notendruck an größeren und kleineren Projekten teilnehmen. Dies soll einerseits gewährleisten, dass die räumlichen und materiellen Bedingungen viel Freiraum lasen und dass andererseits möglichst individuell auf jedes einzelne Kind eingegangen werden kann.

 

 
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